Freitag, 20. Januar 2012

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher begrüßt Pater Steven und Pater Valentin

Nachdem Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher die beiden neu angekommenen Patres am Dienstsitz herzlich willkommen heißen durfte, machte er nunmehr einen Antrittsbesuch auf dem Dreifaltigkeitsberg und hatte Gelegenheit, mit dem neuen Superior, Pater Steven, und dem zunächst für das Altenheim und das Krankenhaus in Spaichingen zuständigen Pater Valentin zu sprechen.
Seelsorge und die Offenheit gegenüber Menschen, die sich Hilfe suchend an die Patres auf dem Berg wenden, soll auch weiterhin im Mittelpunkt der Arbeit unter dem neuen Superior Pater Steven stehen. Bereits nach wenigen Tagen haben die beiden neu angekommenen Patres festgestellt, dass die Spaichingerinnen und Spaichinger einen sehr engen Bezug zu ihrer Heimat und zum Dreifaltigkeitsberg, insbesondere auch zum christlichen Leben der Patres auf dem Berg haben.

„Die tiefe Verwurzelung der Menschen in der Raumschaft im christlichen Glauben und die vielfältigsten seelsorgerischen Aufgaben machen es sehr angenehm, in Spaichingen zu wohnen“, teilte Pater Steven mit. Nach dem Gespräch zeigte sich Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung der Verantwortlichen des Claretinerordens war, Pater Steven und Pater Valentin nach Spaichingen zu holen.
Sowohl die Patres als auch Hans Georg Schuhmacher fanden schnell auch Gemeinsamkeiten bei Erörterung verschiedener politischer Themen. „Ich freue mich auf das Zusammenleben mit den neuen Patres in unserer Stadt und auf das Zusammenwirken miteinander“, teilt Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher mit.


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher ehrt Irene Marquardt für langjährige Mitarbeit


Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher ehrte Frau Irene Marquardt für ihre langjährige Mitarbeit bei der Stadt Spaichingen. Sie sei mit den Damen des Bürgerbüros das Aushängeschild der Stadtverwaltung, sagte Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher bei seinen Dankesworten an die Mitarbeiterin. 


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Bericht über den Besuch von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher mit dem Gemeinderates in Sallanches






Sieben Jahre ist es her, dass  der Spaichinger Gemeinderat zuletzt zu Besuch in der französischen Partnerstadt Sallanches war und ein Jahr, dass man sich in Spaichingen anlässlich des 40-jährigen Partnerschaftsjubiläums wieder gesehen hatte.
Vom 22.-24. Oktober folgten Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher, zehn Gemeinderäte, einige Mitarbeiter der Stadtverwaltung und einige weitere Teilnehmer wiederum der Einladung von Bürgermeister Georges Morand. Der Besuch wurde auf diesen Termin gelegt, da an diesem Wochenende in Sallanches der traditionelle „Foire Froid“, der „Kalte Markt“ stattfand und man die Spaichinger Gäste mit dieser Tradition bekannt machen wollte.

Seit rund 700 Jahren bereits gibt es diesen Markt. Er war früher der letzte Markt des Jahres, bei dem sich die Bevölkerung mit landwirtschaftlichen Produkten und die in den Bergen lebenden Bauern mit Waren eindecken konnten, bevor der Winter die Wege unpassierbar machte. Ursprünglicher Anlass war der Almabtrieb zu Beginn des Herbstes, bei dem im Anschluss auf einem Platz die Rinder und die im Sommer geborenen Kälber bewertet und zum Kauf angeboten wurden.
Die Bauern der Region konnten dort ihre Produkte und Händler aus der Stadt ihre Waren feilbieten. Im Grunde spielt sich das Marktgeschehen heute immer noch so ab. Allerdings besteht im Zeitalter der motorisierten Bauern und Städter nicht mehr die Notwendigkeit, diesen Markt für Einkäufe zu nutzen. Dafür ist der „Foire Froid“ eine Attraktion, die viele Leute aus der Stadt und aus der Umgebung anzieht und hat einen eher touristischen Charakter. Gegenüber der Stadthalle Salle Léo Curral wurden wie jedes Jahr die gewaschenen und gestriegelten Kühe ausgestellt und am Nachmittag bei einer öffentlichen Prämierung vorgeführt und verkauft.

Marktstände in und vor der Stadthalle boten Kunsthandwerk und kulinarische Delikatessen der Region – vor allem Wurst und Käse - an. Viele Leute nutzten den verkaufsoffenen Sonntag, um in den Fachgeschäften ihre Einkäufe zu machen und in den zahlreichen Restaurants einzukehren, die an diesem Tag traditionell Kutteln („Tripes“) in verschiedenen Variationen anbieten. Auf dem Marktplatz war eine Oldtimer-Ausstellung zu bestaunen und auf den Straßen waren Musikanten unterwegs, die mit Musette-Walzern und Alphornklängen die Besucher unterhielten. Bei strahlendem Wetter und Aussicht auf einen ausnahmsweise wolkenfreien Mont Blanc waren auch die Gäste aus Spaichingen auf dem Markt unterwegs und genossen das bunte Treiben.

Für Begegnungen mit Bürgermeister Morand, den Gemeinderäten und den Mitgliedern des Partnerschaftskomitees gab es beim Empfang im Rathaus und bei den verschiedenen gemeinsamen Mahlzeiten reichlich Gelegenheit. Bei ihren Ansprachen am ersten Abend bekräftigten die beiden Bürgermeister die Bedeutung des partnerschaftlichen Kontaktes zwischen den Städten. Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher regte in Anbetracht der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen in Europa an, dass die Partnerschaft über das reine Kennen lernen der anderen Lebensweise hinausgehen müsse und neben der Förderung des Sprachverständnisses und des kulturellen Austausches auch ein Austausch auf wirtschaftlicher Ebene förderlich wäre. So könnten zum Beispiel Firmen zeitweise Mitarbeiter aus der jeweiligen Partnerstadt bei sich beschäftigen.
In einzelnen Tischgesprächen war auch noch Interessantes über das politische System der kommunalen Regierung zu erfahren: Der Bürgermeister ist zunächst einer der von der Bevölkerung gewählten Gemeinderäte. Die Räte wählen dann aus ihrer Mitte den Bürgermeister, der jedoch seinem bisherigen Beruf weiterhin nachgeht – so findet man Georges Morand häufig auch in seinem Haushaltwarengeschäft unweit des Rathauses. D
em Bürgermeister beigeordnet sind die „Maire adjout“, Gemeinderäte, die für ein bestimmtes Resort zuständig sind und im Gegensatz zu den restlichen Gemeinderäten auch ein Honorar, ca. 1200,- € monatlich erhalten. Zusammen mit einem Komitee erarbeiten sie Vorschläge, die vom Bürgermeister abgesegnet werden müssen und die dann von der Stadtverwaltung umgesetzt werden. „Maire adjout“ gibt es für die Bereiche Bau, Finanzen, Verwaltung, Schule, Sport, Kultur, Umwelt, Soziales und Forst.

Ein wichtiger Programmpunkt der Reise war die Übergabe einer von Spaichingen finanzierten Rutsche an das „Maison de la petite enfance“, das Kinderhaus, das eine Kinderkrippe und mehrere Kleinkindgruppen beherbergt. Das Kinderhaus ist in dem Wohnhaus des ehemaligen Bürgermeisters Gouttry untergebracht, das von dessen Witwe der Stadt vermacht und von dieser für dessen neue Bestimmung umgebaut worden war. Die Holzrutsche für die ganz Kleinen steht nun im Garten des „Maison de la petite enfance“, kann aber auch im Haus aufgestellt werden. Auf Wunsch der Sallancher wurde die Rutsche von einer Schreinerei in der Region gefertigt. Bürgermeister Morand zeigte sich glücklich über das Geschenk und wies scherzend auf die große Wiese hin, die noch Platz für weitere derartige Geschenke ließe.

Beim Abschied am Montagmorgen bedankte sich Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher im Namen aller Spaichinger Gäste für die großzügige und beeindruckende Gastfreundschaft und sprach seinerseits wieder eine Einladung für die Sallancher Freunde aus.


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher besucht Firma Thumm GmbH



Die Firma Gottlob Thumm, Daimlerstraße 6, ist eine der ältesten ortsansässige Industriebetriebe in Spaichingen, bei denen dieser Tage Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher und Wirtschaftsförderer Topp zum Firmengespräch eingeladen waren.
Bis ins Jahr 1887 lässt sich die Geschichte der Firma zurückverfolgen. Bei Gründung firmierte sie unter G. Thumm Maschinenfabrik Spaichingen.

Beginnend mit dem Bau von Motorrädern in den 20-er Jahren über Maschinen für die Tabak-und Teigwarenindustrie fertigt die Firma Thumm heute unter ihrem Geschäftsführer Zimmermann mit rd. 30 Mitarbeitern Sondermaschinen für die Elektromotorenindustrie. Mit modernster Verfahrenstechnik werden umweltschonend und energiesparend Maschinen hergestellt, um Elektromotoren zu imprägnieren.
Die Firma Thumm GmbH ist einer der führenden Hersteller in der „Imprägniertechnologie“. Sie stellt Maschinen her, mit denen die Kupferdrähte in Elektromotoren quasi „verharzt“ werden, um sie mit der Imprägnierung langlebiger und unanfälliger zu machen. Anwender der von Thumm hergestellten Maschinen sind Motorenhersteller in den Bereichen Antriebstechnik, Pumpenlüfter, Windkraft und Elektroantriebe der Automobilindustrie.
Die von Thumm hergestellten Sondermaschinen sind um den ganzen Globus anzutreffen. Die Schwerpunkte der von der Firma Thumm belieferten Länder sind Europa, China und Nordamerika.

Im Rahmen des Gesprächs informierte Herr Zimmermann über die breit gefächerte Anwenderpalette. Stolz weist man darauf hin, dass Thumm im Laufe der Jahre ein hervorragendes Knowhow im Bereich der Imprägnierung von Motoren geschaffen hat, was bei der Produktion der Sondermaschinen große Marktvorteile bringt. Gerade die Minimierung von Entwicklungszeiten bei Kunden erfordert Schnelligkeit und Ausnutzen des Knowhows, um am Markt bleiben zu können. Thumm hat sich vor diesem Hintergrund ein zweites Standbein geschaffen und fertigt die Imprägnierung im eigenen Haus, um etwa auch die Wartezeit zu überbrücken, bis ein Kunde eine eigene Imprägniermaschine erhält.

Bürgermeister Schuhmacher zeigte sich besonders stolz darauf, dass die Anlagen von Thumm ausschließlich in Spaichingen gefertigt und sämtliche Kunden ausschließlich aus Spaichingen betreut werden. Dank der von Thumm geschaffenen Fernwartungssysteme und der Einrichtung von flexiblen Wartungsteams ist das Unternehmen um Geschäftsführer Uwe Zimmermann rund um die Uhr einsatzfähig.

Bürgermeister Schuhmacher und Wirtschaftsförderer Topp konnten sich einmal mehr davon überzeugen, dass in Spaichingen ein enormes Knowhow in Unternehmen vorhanden ist, die Spezialanbieter in bestimmten Verfahrenstechnologien sind.


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher besucht Firma YEDICO



Die Firma YEDICO ist eine der wenigen Firmen, die sich im Bereich der Qualitätskontrolle spezialisiert haben.
Seit April 2006 am Markt, zunächst in Aldingen und seit einigen Jahren nun auch in Spaichingen. Industriedienstleistungen und Qualitätssicherung; Prüfungen in jedweder Hinsicht sind Spezialgebiet von dem Ehepaar Ümmügülsüm und Uwe Koch: Überall dort, wo Formen überprüft, Außenmaße vermessen oder aus einem bestimmten Sortiment schlechte von guten Teilen getrennt werden sollen; all das ist nur ein Teil des umfassenden Dienstleistungsangebots der Firma YEDICO.

Familie Koch ist sozusagen der verlängerte Arm in der Qualitätskontrolle Fernunternehmen. Die Prüfungen erfolgen nicht nur im Wege der sogenannten Sichtkontrolle, im Rahmen derer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen jedes einzelne Teil in die Hand nehmen und prüfen.
Zwischenzeitlich bietet YEDICO auch Rissprüfungen in Form eines sogenannten Wirbelstromverfahrens an, im Rahmen dessen bei Bauteilen durch elektrische Wellen kleinste Risse im Material festgestellt werden können.
Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher konnte sich im Rahmen eines Betriebsbesuchs von dem großen Engagement der Eheleute Koch überzeugen, die mit großer Begeisterung ihr Unternehmen führen und immer mehr Kunden davon überzeugen, dass Teileprüfungen bei YEDICO bestens aufgehoben sind.
 
Das Unternehmen im Verenaweg in Spaichingen bietet gerade für viele kleinere Unternehmen, die selbst über keine Prüfzentren verfügen, ein gutes Angebot an. Die bei YEDICO eingesetzten Bildverarbeitungsmaschinen garantieren vielfältige Kontrollfunktionen in bester Qualität. Hiervon konnte sich Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher überzeugen.


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

5. Gewerbeschau in Spaichingen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher

Fast 70 Aussteller zeigen am Wochenende an der 5. Spaichinger Gewerbeschau am 29. und 30. Oktober in der Stadthalle, der Alten Turnhalle sowie dem kompletten Freigelände in der Sallancherstraße und dem Stadthallenparkplatz ihre Produkte und Dienstleistungen.
Sie setzen sich aus Industrie, Gewerbe und Handel zusammen.
Neu ist in diesem Jahr, dass die kompletten Messestände aus einer Hand kommen und ein einheitliches Bild darstellen.
Die Firma Light & Sound ist vom Gewerbeverein für die Ausführung beauftragt worden, wobei der Geschäftsführer Thomas Heinemann gleichzeitig noch die Regie der Ausstellung übernommen hat.
Die Spaichinger Gewerbeschau wird wieder zu einem Aushängeschild der Leistungsvielfalt des Standorts Spaichingen im Landkreis Tuttlingen und der Region werden.
Der Gewerbeverein Spaichingen lädt als Veranstalter alle Bürger aus Spaichingen und Umgebung herzlich ein. Es gibt viel Interessantes zu sehen und für die Gastlichkeit ist, wie in den Ausstellungen zuvor, bestens gesorgt.
Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher hat für die Veranstaltung die Schirmherrschaft übernommen.
Die Gewerbeschau wird am Samstag den 29.10.2011 um 9.00 Uhr auf der Galerie der neuen Stadthalle von Bürgermeister Schuhmacher eröffnet.


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Betriebsbesuch Firma ptm am 17.10.2011 - Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher besucht Firma ptm – Präzisions-Technik Mayer



Die Firma ptm – Präzisions-Technik Mayer ist ein Familienunternehmen, in welchem sich die ganze Familie engagiert. 1989/1990 wurde es als Einzelunternehmen von Josef Mayer gegründet. Zum 01.01.2011 ging die Verantwortung über auf die Töchter Sabine und Silvia.

Der Geschäftsgegenstand des Unternehmens ist die Fertigung von CNC-Dreh- und Frästeilen, Baugruppen, Baugruppenmontage sowie Werkzeugschleiferei.

Derzeit werden 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Das Unternehmen bietet langjährige Erfahrung in der Zerspanungstechnik und Beratung aus fertigungstechnischer Sicht bei bestehenden und neuen Konstruktionen. Selbstverständlich ist das hohe Maß an Qualität und an Flexibilität.

Die Kundenstruktur ist breit gefächert. Die Fa. ptm arbeitet für die Elektroindustrie, Textilindustrie, Braubranche, Sensortechnik bis hin zu Sondermaschinenbau, Hilfsmittel für die Alten- und Krankenpflege sowie Humantechnik.

Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher konnte sich im Rahmen des Betriebsbesuches von dem großen Engagement der Unternehmensführung, die sich ganz in Familienhand befindet, und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überzeugen. Das Unternehmen hat den Betriebssitz in der Max-Planck-Straße. Der Standort Spaichingen hat nach Auffassung der Unternehmensleitung Metalltradition und ist im schwäbischen Raum schnell erreichbar.

Bürgermeister Schuhmacher bedankte sich für die bisher geleistete Arbeit und wünschte dem Unternehmen auch in der Zukunft viel Erfolg.


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Stadtverwaltung lädt zum Waldbegang



Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher hatte interessierte Bürger der Stadt, Gemeinderäte, Jäger und Forstleute um sich versammelt, um unter sachkundiger Führung die waldbauliche Situation und Probleme im Gemeindewald um das Munilager herum, speziell im Distrikt „Tanne“ aufzuzeigen und zu diskutieren.
Die für den Wald im Landkreis zuständige Dezernentin Verena Dorsch und der den Spaichinger Wald betreuende Revierleiter Joachim Reger führten die 30 Wald-Interessierten an verschiedene Punkte, um vor Ort die Waldwirtschaft und die damit verbundenen Probleme zu erläutern.
Leider war das Interesse bei Gemeinderäten (fünf waren anwesend) sehr gering, im Gegensatz dazu machten viele Jäger mit ihrer Anwesenheit deutlich, dass sie sich unmittelbar vom Thema „naturnahe Waldwirtschaft“ angesprochen fühlten.
Erste Station des Waldbeganges war das Feuchtbiotop, das im Sommer 2008 auf der Fläche eines sturmgeschädigten Fichten-waldes angelegt wurde. Diese ökologische Maßnahme hat zur Aufwertung für den Artenschutz und für die Lebensraumfunktion von Amphibien beigetragen.
Die folgenden Stationen zeigten mit unterschiedlichen Waldbildern die Schwierigkeiten auf, die im Spannungsfeld zwischen der Stadt als Eigentümerin des Wirtschaftswaldes, den bewirtschaftenden Forstleuten und den Jägern entstehen.
Hans Georg Schumacher gab seiner Genugtuung Ausdruck, dass alle Beteiligten vor Ort im Gespräch die jeweiligen Standpunkte darstellten und offen diskutieren konnten. Verena Dorsch und Joachim Reger zeigten an sehr auffälligen Stellen im Wald, wie stark Rehwild die natürlich nachwachsenden Tannen verbeißen und damit ein natürliches Wachstum dieser wichtigen Baumarten beeinträchtigen und an manchen Orten verhindern.
Gerade die Tanne ist aber im Bereich des Munilagers wegen der tonigen Böden durch ihre Pfahlwurzel die ideale Nadelbaumart und der Fichte weitaus überlegen. Eine naturnahe Waldwirtschaft braucht einen angepassten Wildbestand, der mit einer wald- und wildgerechten Jagd erreicht wird.
Da die Wildschäden zu Lasten des Waldeigentümers, der Förster und der Jäger gehen, ist eine Veranstaltung wie dieser Waldbegang wichtig, um gemeinsam die jeweiligen Standpunkte zu erkennen und Lösungen zu finden, die vor allem einem dienen: dem Wald


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Blutspender stehen im Mittelpunkt: "Ehrenamt im wahrsten Sinne"


„Sie üben Ehrenamt im wahrsten Sinne aus“, war Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher voll des Lobes für die Blutspender.
Es sei ihm ein Anliegen, dieses besondere Engagement auch besonders zu würdigen, so Hans Georg Schuhmacher. „Danke, dass Sie sich bereit erklärt haben, dem Aufruf des DRK zu folgen.“ Für ihre Spendenbereitschaft wurden sie vom Bürgermeister und von DRK-Zugführer Peter Levec im Sitzungssaal des Rathauses ausgezeichnet. Sie erhielten Ehrennadeln, Urkunden, Weinpräsente und Geschenkkörbe.
Der Bürgermeister wartete außerdem mit statistischen Zahlen auf. Jede Woche werden in Baden-Württemberg und Hessen beim Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes von zirka 15 000 Blutspenden die Blutbestandteilpräparate angefordert.
Deshalb sind jährlich mehr als 4 500 Aktionen für den Aderlass notwendig. Der DRK-Blutspendedienst stellt 80 Prozent des gesamten Blutbedarfs für 300 Krankenhäuser und 69 Depots in Baden-Württemberg und Hessen zur Verfügung. Zur Versorgung der Krankenhäuser ist eine Sicherheitsreserve von 9 000 Blutpräparaten für drei Tage angestrebt. Das meiste Blut wird für Krebspatienten benötigt, erst an vierter Stelle stehen Sportverletzungen und Verkehrsunfälle. Davor kommen Erkrankungen von Herz, Magen und Darm.
Zugführer Peter Levec erzählte, wie ein Blutspendetermin abläuft und wie viel Arbeit dahintersteckt, wenn einen Nachmittag lang die Spender kommen, um ihr Blut für Menschen in Not zu opfern. Paradoxerweise sorgt der medizinische Fortschritt für den hohen Bedarf an dem roten Lebenssaft.
Geehrt für ihre Spenden wurden: Für 75 Mal an der Nadel Martin Ettwein und Elisabeth Keller-Plank, für 50 Mal Aderlass Carmen Gallmetzer, Thomas Lechler, Walter Merkt, Peter Plank und Johannes Ulmschneider. Ausgezeichnet für 25 Blutspenden wurden Markus Bettinger, Martin Boy, Monika Braun, Sylvia Bültmann, Wolfgang Duda, Mario Fetzer, Margit Freudenberger, Dietmar Gwiasda, Sarah Hörnschemeyer, Alfred Kellner, Florian Ragg, Milica Wieland und Armin Zimmermann, zehn mal gespendet haben Ralf Borchert, Matthias Gölker, Josef Gorka, Jürgen Günther, Jeanette Herold, Jasmin Kästle, Armin Krimmer, Tanja Marquardt, Dieter Mellert, Irene Novak, Nicole Roos-Braun, Tanja Schlecht, Elfriede Schumacher, Markus Schuster und Michael Vogt.


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen

Kinderferienprogramm 2011 – Abwechslungsreich und immer beliebter



Das Kinderferienprogramm in Spaichingen wird immer beliebter und abwechslungsreicher.
Rund 1600 Kinder waren mit Feuereifer bei der Sache, übten sich als Pizzabäcker, im Schminken, besuchten die Polizei, lernten Verletzungen zu verarzten und den Alltag eines Reporters kennen.
Insgesamt 56 Veranstaltungen hatten die Kinder zur Auswahl. Nach dem Kinderferienprogramm bedankte sich Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher bei allen Betreuern, die mitgeholfen haben, um auch dieses Ferienprogramm zu einem tollen und vielleicht sogar unvergesslichen Erlebnis zu machen.
Schon zum 31. Mal wird für die Kinder dieser besondere Zeitvertreib für die Ferienzeit angeboten. Mit im Boot waren zahlreiche Vereine, Institutionen und Privatpersonen, die mit Ideen, sehr viel Engagement und Zeit für ein schönes Kinderferienprogramm sorgten. Alle Helfer sagten zu, auch im kommenden Jahr wieder mit von der Partie zu sein.
Die Organisation hatten wieder Yvonne Hafner und Winfried Kapp von der Verwaltung übernommen. Um Ungerechtigkeiten zu vermeiden und um nicht den Eindruck zu erwecken, dass bestimmte Leute bevorzugt werden, werden die Plätze für die einzelnen Angebote per Losverfahren vergeben. Die Ausgaben der Stadt beliefen sich für dieses Ferienprogramm auf rund 4 300 Euro, 1 500 Euro weniger als im vergangenen Jahr.    


Quelle: Stadtspiegel Spaichingen